A-Wurf-Treffen im Südharz


Hier, bei der "Weißen Mühle" sollte unser Treffen zum 1. Geburtstag des A-Wurfes  stattfinden. Bis 1955 war sie noch als Wassermühle in Betrieb und diente zum Schroten von Getreide.

Nach mehreren Umbauten wird sie seit 1994  als Hotel genutzt.

Ende Mai  - Geburtstag war der 21.5.2015 - würden aber voraussichtlich die Mädels wieder heiß sein, also entschieden wir uns lieber für einen etwas früheren Termin, nämlich das Wochenende vom 23./24. April.

Leider erwies es sich aus den unterschiedlichsten Gründen als unmöglich, alle Familien unter den berühmten einen Hut zu bekommen. So ergab es sich, dass wir "nur" unsere "Berliner Gören" trafen. Aber schließlich hatten wir die auch am längsten nicht gesehen.

Ob die Hunde sich wiedererkennen würden? Wie würde sich Ivo den "ehemaligen Welpen" gegenüber verhalten?

Damals hatte er sich ja eher von ihnen ferngehalten und konnte mit dem "Kroppzeug" nicht viel anfangen...

Würde er sie heute als junge Damen betrachten und vielleicht Interesse zeigen?

Nun, wir würden sehen.

Die Mühle liegt ziemlich abseits der Durchgangsstraße und wir hätten die Hunde prima ohne Leine laufen lassen können, wenn da nicht einige ebenso frei laufende Kaninchen zum Haus gehört hätten und hinter einem niedrigen Jägerzaun noch zwei kleine schwarze Schweine... Da wollten wir doch lieber kein Risiko eingehen!

Bültes Unzertrennliche warten schon!

"Hey, du, kennen wir uns nicht?"

"Das wollen wir doch gleich mal untersuchen!"


 

Gleich geht es los zum ersten Spaziergang in der Hoffnung, bald eine Gegend zu entdecken, wo die Vierbeiner sich ohne die lästigen Leinen austoben können. Wir laufen vorbei an einer alten Zechenanlage samt Förderturm und einigen Windrädern. Es kommt noch ein Recyclinghof ,dann endet die geteerte Straße...

 

...und wir fühlen uns beäugt von einer kleinen Schafherde, die abwechselnd näher kommt und schlagartig zurückweicht, je nachdem wie die Hunde sich vor ihrem Zaun bewegen.

Immer aber nehmen die 

Schafe schnellstens dieselbe Phalanx wieder ein.


 

Hier können wir die Leinen lösen und schon beginnt ein wildes Toben, an dem sich alle vier beteiligen, am heftigsten aber die beiden Jungspunde. Sie können gar nicht voneinander lassen und jagen in Riesensprüngen den Weg entlang, durch den Wald und über die Wiesen. Es ist eine wahre Freude, ihrem begeisterten Spiel zuzusehen.

Auch Ivo, der sonst eher gemütlich ist und nicht so viel vom Spielen hält, mischt nach anfänglicher Beobachterrolle fleißig mit.

 

 

 

Und keiner soll sagen, er wäre nicht an den jungen Damen interessiert:

Links unterhält er sich mit Amber, rechts mit der etwas helleren Aluna.

Auch die Damen scheinen einem kleinen Flirt nicht abgeneigt zu sein.


Im Knäuel betrachtet, sehen sie sich doch alle recht ähnlich. Man muss schon genauer hinschauen, aber dann erkennt man die Unterschiede doch deutlich - nicht nur am Geschirr!


Links Aluna, genannt Luna, mit dem dunklen Strich auf der Stirn und insgesamt etwas hellerem Fell, rechts Amber mit dem dunklen Dreieck auf der Stirn, etwas dunkler im Fell und sehr zierlich.

Und unten der leckere Zitronenkuchen, den Ambers Frauchen uns mitgebracht hat und der bei allen sehr gut ankam!

Links oben kann man sogar den Namen "Amber" lesen.


Am Sonntagmorgen gibt es noch einen wunderschönen Spaziergang in der Sonne, wenn auch bei ziemlich eisigem Wind. Frühmorgens hat es sogar etwas geschneit.

Und dann heißt es Abschied nehmen, vorläufig...

Und hier sind unsere Helden:

(von links)

 

Aluna,

Ivo,

Chica,

Amber.

 

Spätestens im nächsten Jahr wollen wir uns wieder treffen.

Hoffentlich kommen

Aiko,

Eliza und

Sommer

dann auch!