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21.Februar 2024

 

LouLou:

"Heute war der Morgenspaziergang sehr spannend. Die Eichhörnchen sind offenbar von ihrer Winterruhe erwacht und turnen in den Eichen bei uns am Weg herum. Zu gerne hätte ich eins begrüßt, aber die Burschen wollten sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu mir herablassen - und leider kam ich auch nicht hoch zu ihnen. Schade!

Habt ihr's gefunden, das Hörnchen??"


 

 

16. Februar 2024

 

Petrus grollt immer noch, die Sonne lässt sich nur ab und zu mal ganz kurz blicken, gerade so, dass man weiß, es gibt sie noch...

 

Und was macht da unsere LouLou,

wenn wir gerade nicht spazieren gehen?

 

Besonders gern liegt sie an der Haustür und beobachtet, was auf der Straße vor sich geht.

Wie praktisch es doch fürs Hundefernsehen ist, dass die Glasscheibe bis zum Boden reicht!

Jeder Fremde, vor allem Leute, die ihr Auto einfach mitten vor  "ihrem" Vorgarten parken,  wird kurz, aber knackig gemeldet. Auch der Postbote braucht keine Klingel.

Oder sie schaut in den Garten hinter dem Haus und kontrolliert die Tauben, die gern zu Besuch kommen - oder auch Nachbars Katze ...

Zwischendurch ist aber auch ein Schläfchen auf "Wolke 7", dem supergemütlichen Bett, angesagt.

 


 

14. Februar 2024

 

Immer mehr schlimme Nachrichten kommen aus der großen Welt, egal. wohin man schaut: Ukraine, Naher Osten, ferner Osten, Afrika, USA -  die Aufzählung könnte endlos weitergehen.

Selbst in unserem "eigentlich friedlichen" Bereich scheint kaum noch etwas sicher zu sein.

Petrus lässt uns mit dem Wetter im Stich, nach der Dürre der letzten Jahre jetzt erst mal Dauerregen ...

Bei uns sind die Böden inzwischen so nass, dass sie kaum noch etwas fassen können.

 

Aber: Es gibt Hoffnung. Neues Leben regt sich.

 

Es muss doch Frühling werden!

 

                                                                    8. Februar 24


 

<<< 10. Februar 24

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           14. Februar 24 >>>


 

30. Januar 2024

 

 

Der Himmel am frühen Morgen im Kranenbachtal.

Es hieß ja, dass die modisch bewusste Dame in diesem Winter Streifen trägt.

Anscheinend hat sich Petrus das auch zu eigen gemacht und unseren Himmel heute modisch gestylt ...

 

Überhaupt gibt es fast jeden Morgen einen neuen, farbenprächtigen Anblick, wenn nicht gerade dicke Wolken die Sonne verdunkeln oder sogar Regen angesagt ist.

Hier kommen ein paar spektakuläre Bilder, die fast aus derselben Position aufgenommen sind:

 


 

 

28. Januar 2024

 

Vor zwei Wochen wollten wir schon gemeinsam spazieren gehen, hatten unser Treffen aber (glücklicherweise!) wegen der Unpässlichkeit einer der Hündinnen und wegen ungünstigen Wetters verschieben müssen. Dafür war uns Petrus gesten sehr gewogen und schickte strahlenden Sonnenschein.

Hier warten schon Arwen vom Renteigarten und Ayana vom Ottermeer und ihre Menschen bei Benni vom Tal der Mühlen in Königswinter darauf, dass es endlich losgeht.

Zur Erinnerung: Benni stammt aus unserer Zucht und ist Bintis Bruder (s. "Der B-Wurf")  - und LouLous Vater.

Mit von der Partie ist auch noch Elaine de la Dynastie Rouge, genannt "Ela", die ganz helle Hündin, bei dem Sonnenlicht fast als weißer Fleck im Bild zu sehen...

 

Männergespräche

Vater und Tochter (die Hunde!)


"Wir können auch alleine laufen!"

 

 

Manchmal ist die Bande gar nicht so leicht zu  bändigen ...                    >>>>>>>>


Für das leibliche Wohl sorgte der Pizzabäcker aus der Nachbarschaft und als krönenden Abschluss wurden wir noch mit einer köstlichen hausgemachten Kühlschranktorte mit frischen Himbeeren verwöhnt. Ein rundum gelungener Tag also!

 

19. Januar 2024

 

"Eine kurze Winteridylle"

 

tituliert die Rheinische Post heute.

Seit Mittwochabend liegt hier tatsächlich etwas Schnee, vielleicht fünf bis zehn Zentimeter.

Und was die Sache traumhaft schön macht:

Dazu scheint strahlt auch  noch die Sonne vom wolkenlosen Himmel

Der Hundespaziergang wird zum reinen Vergnügen - nicht nur, aber auch für LouLou, wie man unten leicht sehen kann.

Posieren für ein "feines Portrait" geht aber auch ...

Nächste Woche soll es schon wieder mehr als 10° plus werden. Schade eigentlich ...

 

 



 

13. Januar 2024

 

Eigentlich wollten wir uns heute in Königswin-ter zum Spazier-gang treffen, aber zum einen legte Petrus sein Veto ein und schickte feucht-kaltes Nebel- und Nieselwetter mit Tempera-turen um den Gefrierpunkt, zum anderen war eine der beteiligten Hündinnen magen-darm-mäßig indisponiert ...

Da blieb nur verschieben!

Wie vertreibt ein Hund sich dann die Zeit?

Nur zum Fenster raussehen wird irgendwann langweilig.  Das Schnüffeltuch ist schon eine ganz gute Alternative, vor allem, wenn kleine Stücke leckeres Entenfilet darin versteckt sind, die es zu "erjagen" gilt.

Und wenn das alles erledigt ist, wird Verstecken gespielt und es heißt schließlich: "Kuckuck, wo bin ich?".  So kriegt man auch trübe Tage mit "Nichtwetter" um!

 


 

 

9. Januar 2024

 

LouLou:

 

"Mäuse gibt es immer, auch bei Nebel und Eiseskälte von -7° wie heute Morgen.

Manchmal erwische ich tatsächlich eine. Blöd nur, dass meine Menschen das gar nicht so toll finden und gleich versuchen, mir den Leckerbissen wieder abzujagen.  Naja, wenigstens bieten sie mir Ersatz an, meistens getrocknetes Hühnerfleisch. Ist auch nicht schlecht ... "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Januar 2024

 

Auch heute: Regen! Ab und zu schaut die Sonne ganz kurz durch den Wolkenvorhang, dann strahlt die Welt gleich in einem helleren Licht. Aber für einen trockenen Spaziergang reicht die Zeit nicht. Was also tun?

 

Während LouLou  ihre Intelligenz und Geschicklichkeit trainiert - sie ist in-zwischen unglaublich schnell im Finden von Lösungen, um an die begehrten Leckereien zu kommen - habe ich mein jüngstes Werk vollendet:

ein Dreieckstuch in Double-Face-Technik, super weich und warm.

Wie man sehen kann, gibt es kein rechts und links, sondern eben sozusagen eine Positiv- und eine Negativseite. Das Stricken ist ziemlich anstrengend, weil man höllisch aufpassen muss und Fehler später nur unter Schwierigkeiten zu korrigieren sind.

 

 

 


 

3. Januar 2024

 

Heute grüßen wir aus dem Niederrheinischen Regenwald. (Neuer Name, daher großgeschrieben!)

Der Boden ist so aufgeweicht, dass das Passieren der Wege im Tal nur mit Gummistiefeln Erfolg verspricht.

Dszu bläst ein eisiger, stürmischer Wind, der einem trotz 9° C fast die Ohren abzufrieren droht.

Zwar sind hier noch keine Häuser überflutet, aber unser kleiner KranenBACH wird allmäh-lich  mehr und mehr zum flächendeckenden See ...

Man munkelt schon, demnächst hieße unser Heimatort nicht mehr Amern, sondern

"Am Meer".


 

 

1. Januar 2024

 

Silvester ist vorbei, völlig undramatisch:

Bei den ersten Böllern sprang LouLou auf und lief zur Terassentür.

Nachdem sie neugierig gelauscht und geschaut hatte, rollte sie sich in ihrer gemütlichen "Wolke 7" zusammen und verdöste den Rest des Spektakels.

Wir waren nicht so sicher gewesen, wie sie reagieren würde, jetzt so ganz allein. Im letzten Jahr war Binti noch dabei, die ja nie ein Problem mit Feuerwerk und Böllern hatte. Glücklicherweise scheint LouLou ebenso entspannt zu reagieren - auch ohne Eierlokör!

 

 

27. Dezember 2023

 

LouLou - die einzige, die uns geblieben ist!

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu, es war noch viel weniger "unser Jahr" als 2021!

Krankheiten in der engeren und weiteren Familie und gleich zwei Hunde, die uns verlassen haben,

dazu die Brandherde in aller Welt, ...

 

 

 

Im März mussten wir uns von unserem "alten Herrn Ivo" mit seinen knapp 15 Jahren verabschieden. Nachdem er erstaunlicherweise die OP wegen seiner vom Tumor zerstörten Milz überstanden hatte, folgte eine akute Pankreatitis. Später sagten dann die Nieren, dass sie nicht mehr so recht wollten. Das Diätfutter schmeckte nicht, Ivo fraß Hühnchen und Leckerlies, aber das reichte alles nicht, so dass er am Ende statt der üblichen 26 - 27 kg weniger als 20 kg auf die Waage brachte. Eine Stunde Spaziergang war aber immer noch drin und machte ihm offensichtlich Spaß, denn er hielt den Schwanz (fast immer) hoch oben.

 

Trotzdem bedeutete eine Magendrehung das Aus. Zwar waren wir schnellstens in der Klinik, aber bei dem geschwächten Zustand und dem Alter wäre ihm wohl keine Lebensqualität geblieben, selbst wenn er die OP überstanden hätte. So mussten wir ihn schweren Herzens gehen lassen.

 

 

Bei Binti lag der Fall etwas anders.

 

Weihnachten 2022 entdeckte ich eine hühnereigroße Schwellung zwischen Schwanz und "Hinterausgang". Einen Termin in der Tierklinik gab es (natürlich) erst im Januar. Die Diagnose nach Ultraschall und MRT war niederschmetternd: Tumor in einer Analdrüse, angegriffene Lymphknoten, unklare Bereiche in der Lunge. Inoperabel. Man gab ihr noch einige Wochen und schickte uns mit Schmerzmitteln nach Hause.

 

So schnell wollte ich aber nicht resignieren. Nach vielem Recherchieren stieß ich auf Artemisia annua, speziell "Artemisia annua anamed", kurz

"A - 3".

 

Dahinter verbirgt sich eine uralte Heilpflanze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, äußerst erfolgreich eingesetzt gegen Malaria und nach neueren Studien gegen einige Krebsarten.

 

Pharmaindustrie und auch WHO verhalten sich vielfach ablehnend, angeblich aus Gründen des Patientenschutzes. Oder vielleicht doch, weil man  mit Tee nicht den großen Reibach machen kann???

 

Andere alternative Mittel kamen dazu - man versucht ja ALLES!

 

 

Nachdem es Binti noch ein halbes Jahr (!) gut gegangen war und sie uns jeden Morgen fröhlich wedelnd begrüßt hatte und mit LouLou auf Mäusejagd gegangen war, war der Tumor doch dann übermächtig.

 

Sechs glückliche Monate haben wir ihm abtrotzen können, aber in den letzten paar Wochen war er  zu schnell zu riesig geworden. In der Nacht zum 22. Juli  erbrach Binti mehrmals weißen Schaum, sie fraß nichts mehr und lief unruhig herum, so dass ich am Samstagmorgen mit ihr zu unserer Tierärztin gefahren bin.

 

Glücklicherweise hat sie auch samstags Sprechstunde und es war kaum etwas los. So konnte sie sich wirklich Zeit nehmen für uns.

 

Sie tastete Binti ab und machte gleich ein sehr bedenkliches Gesicht. Der (neue?) Tumor saß im Bauchraum, war groß „wie ein Fußball“ und möglicherweise kurz vorm Platzen.

 

Eckhart kam noch mit LouLou, und so waren wir alle zusammen, als Binti uns in meinen Armen verließ.

 

Lou durfte sie noch beschnuppern und sich verabschieden.

 

Ich glaube, das war ganz wichtig für die Kleine. Sie war zwar ganz entgegen ihrer Gewohnheit danach ziemlich still, aber sie rannte nicht hektisch rum und suchte oder wartete an der Haustür.

 

 

Es ist schon merkwürdig nach so vielen Jahren mit zwei oder gar drei Eurasiern nur einen zu haben.

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Noch eine Anmerkung zum Thema Blog. Die Art, jeden neuen Text sozusagen über den anderen zu setzen, hat mir immer widerstrebt. Mit kam - und kommt - die Reihenfolge einfach falsch vor. Normalerweise folgt ja später Geschehendes NACH dem vorherigen. Wenn ich eine Abfolge haben will, muss ich also sozusagen immer springen ...

Aber andererseits ist es umständlich, jedesmal erst weit runterscrollen zu müssen, wenn man etwas Neues lesen will. Also füge ich mich nun notgedrungen ...